Was Sie schon immer wissen wollten.
Migration von Windows Server 2003
Wann endet der Support von Windows Server 2003 durch Microsoft?
Das Supportende für Windows Server 2003 und Windows Server 2003R2 ergibt sich aus dem Microsoft Lifecycle-Support:
- Der Mainstream Support durch Microsoft wurde bereits vor zwei Jahren (am 13.07.2010) beendet.
- Microsoft führt nur noch Sicherheitsupdates durch. Andere Fixes oder Updates werden nicht mehr durchgeführt.
- Am 14.07.2015 wird der Support durch Microsoft (inklusive der Sicherheitsupdates) vollständig eingestellt.
Kann ein Kunde mit einer Windows Server 2012-Lizenz auch weiterhin eine Windows Server 2003-Umgebung betreiben?
Ja. Eine Lizenz für ein aktuelles Serverbetriebssystem von Microsoft – also entweder Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 – umfasst auch das Recht zur Nutzung einer Downgrade-Version von Windows Server (inklusive Windows Server 2003). Beachten Sie, dass die Downgrade-Version von Windows Server 2003 jedoch zu den Bedingungen der neuen Lizenz genutzt wird. Das bedeutet, dass alle Benutzer oder Geräte, die auf den Server zugreifen, Windows Server-CALs benötigen, die der aktuellen Betriebssystemlizenz entsprechen (entweder Windows Server 2008 R2-CALs oder Windows Server 2012-CALs). Für Windows Server 2012 werden zum Zugriff auf jede Instanz von Windows Server 2012 Datacenter oder Windows Server 2012 Standard (physisch oder virtuell) CALs benötigt. Anmerkung: Microsoft vertreibt für Windows Server 2003 keine Lizenzen mehr.
Wo bekommt ein Kunde ein Installationsmedium und einen Produktschlüssel für die Downgradeversion von Windows Server 2003?
Installationsmedien und Produktschlüssel für Windows Server 2003 können weder über Microsoft noch über die Channelpartner von Microsoft bereitgestellt werden. Da der Mainstream Support für Windows Server 2003 abgelaufen ist, kann der Kunde nur noch bereits lizenzierte Windows Server 2003-Installationsmedien und -Produktschlüssel erneut nutzen, wenn er seine Downgraderechte aus einer neuen Windows Server 2008 R2- oder Windows Server 2012-Lizenz nutzen möchte.
Wie kann eine Windows Server 2003-Serveranwendung zur Ausführung unter Windows Server 2012 in eine virtuelle Maschine verschoben werden?
Für eine Übertragung von "physisch nach virtuell" (kurz P2V) muss das Windows Server 2003-Startvolumen mit allen installierten Anwendungen in eine VHD-Datei zur Nutzung mit dem Hyper-V Hypervisor unter Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 konvertiert werden. Diese Konvertierung kann mit Microsoft System Center oder anderen kommerziell erhältlichen Softwaretools durchgeführt werden. Alternativ können kostenlose Tools wie beispielsweise Disk2vhd eingesetzt werden. Daten, die sich nicht zum Zeitpunkt der Konvertierung der physischen Maschine in die virtuelle Maschine auf der lokalen Maschine befinden, müssen aber natürlich in der neuen virtuellen Maschine neu eingerichtet werden.
Muss Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 bei der Ausführung einer virtuellen Maschine mit Windows Server 2003 mit einem Windows Server 2003-Produktschlüssel aktiviert werden?
Ja. Bei der ersten Ausführung der Windows Server 2003-VM muss eine Aktivierung mit einem bereits lizenzierten Windows Server 2003-Produktschlüssel durchgeführt werden. Verfügt der Server nicht über einen Internetzugriff oder hat der Windows Server 2003-Produktschlüssel sein maximales Aktivierungslimit erreicht, so wird der Kunde aufgefordert, ein Microsoft Aktivierungscenter anzurufen. Sobald er dort den Mitarbeiter darüber informiert, dass er den Produktschlüssel im Rahmen von Downgraderechten einer neuen Lizenz erneut nutzen möchte, hilft ihm der Mitarbeiter bei der Aktivierung der VM-Instanz.
Windows Server 2012 Datacenter & Standard Editionen
Was ist neu bei Windows Server 2012?
Windows Server 2012 bringt die Erfahrung unseres Unternehmens in Aufbau und Betrieb öffentlicher Clouds in die Serverplattform für private Clouds ein. Die neue Lizenzierung und das Packaging machen es einfacher, Workloads in hoch virtualisierten öffentlichen und privaten Cloud-Umgebungen zu verwalten. Windows Server 2012 wechselt zu einem einheitlichen Lizenzierungsmodell und verfügt über häufig genutzte Funktionen, die eine Reduktion der Editionen erlauben. Dazu gehören:
- Zwei Editionen, Standard und Datacenter
- Einzellizenzen, die bis zu zwei physische Prozessoren abdecken
- Editionen, die sich nur durch die Virtualisierungsrechte unterscheiden (zwei VMs für Standard; unbegrenzte Anzahl VMs für Datacenter)
Kann ein Kunde mit einer Windows Server 2012-Lizenz auch weiterhin eine Windows Server 2003-Umgebung betreiben?
Ja. Eine Lizenz für ein aktuelles Serverbetriebssystem von Microsoft – also entweder Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 – umfasst auch das Recht zur Nutzung einer Downgrade-Version von Windows Server (inklusive Windows Server 2003). Beachten Sie, dass die Downgrade-Version von Windows Server 2003 jedoch zu den Bedingungen der neuen Lizenz genutzt wird. Das bedeutet, dass alle Benutzer oder Geräte, die auf den Server zugreifen, Windows Server-CALs benötigen, die der aktuellen Betriebssystemlizenz entsprechen (entweder Windows Server 2008 R2-CALs oder Windows Server 2012-CALs). Für Windows Server 2012 werden zum Zugriff auf jede Instanz von Windows Server 2012 Datacenter oder Windows Server 2012 Standard (physisch oder virtuell) CALs benötigt. Anmerkung: Microsoft vertreibt für Windows Server 2003 keine Lizenzen mehr.
Worin besteht der Unterschied zwischen der Windows Server 2012 Standard Edition und der Datacenter Edition?
Die Standard und Datacenter Editionen bieten dieselben Funktionen; der einzige Unterschied zwischen den Editionen ist die Anzahl der virtuellen Maschinen (VMs). Eine Standard Edition-Lizenz erlaubt Ihnen den Betrieb von bis zu zwei VMs auf bis zu zwei Prozessoren (vorbehaltlich der VM-Nutzungsrechte laut dem Dokument Produktnutzungsrechte). Eine Lizenz für die Datacenter Edition erlaubt Ihnen den Betrieb einer unbegrenzten Anzahl von VMs auf bis zu zwei Prozessoren.
Ist Windows Server 2012 am System Center 2012 und am Modell von Enrollment for Core Infrastructure (ECI) ausgerichtet?
Ja. Im Rahmen der Ausrichtung am Microsoft Private Cloud Lizenzierungsmodell werden Windows Server 2012 und System Center 2012 sowie Enrollment for Core Infrastructure (ECI) über dieselbe Lizenzierungs- und Packaging-Struktur verfügen. Dazu gehören:
- Zwei Editionen, Standard und Datacenter
- Einzellizenzen, die bis zu zwei physische Prozessoren abdecken
- Editionen, die sich nur durch die Virtualisierungsrechte unterscheiden (zwei für Standard; unbegrenzt für Datacenter)
Welche Funktionen, die früher nur in den Windows Server 2008 R2 Enterprise und Datacenter Editionen enthalten waren, stehen nun in der Windows Server 2012 Standard Edition zur Verfügung?
Die Windows Server 2012 Standard Edition enthält eine ganze Reihe neuer Funktionen. Hier sind einige Beispiele für Funktionen, die zuvor nur in den Premium-Editionen verfügbar waren:
- Windows Server Failover Clustering
- BranchCache Hosted Cache Server
- Active Directory Federated Services
- Additional Active Directory Certificate Services Capabilities
- Distributed File Services (Support für mehr als 1 DFS-Root
- DFS-R Cross-File Replication
Wie kann ich feststellen, welche Windows Server 2012 Edition für mich die richtige ist?
Nutzen Sie hierzu den Server-Chooser auf der Startseite des Microsoft OEM Server Kompetenz Clubs (kleiner Banner links im Bild). Den Server-Chooser und weitere nützliche Webinhalte können Sie über das Microsoft DCCN auch auf Ihrer Webseite integrieren.Interessiert? Hier geht es zu DCCN!
Ich habe eine Lizenz für die Windows Server 2012 Standard Edition − wie kann ich meine Virtualisierungsrechte erweitern?
Beim Lizenzierungsmodell für die Windows Server 2012 Standard Edition können Sie Ihre Virtualisierungsumgebung erweitern, indem Sie entweder Ihre Lizenz auf die Datacenter Edition erhöhen, sofern Sie über Software Assurance verfügen, oder indem Sie einfach weitere Lizenzen für die Standard Edition kaufen und diese demselben physischen Server zuweisen. Wenn Sie beispielsweise einen Server mit zwei Prozessoren betreiben und insgesamt vier VMs ausführen möchten, können Sie zwei Lizenzen für die Standard Edition kaufen und diese demselben Server zuweisen.
Warum wurde bei der Lizenzierung für Windows Server 2012 zu einem Prozessormodell gewechselt?
Durch diese Änderung weisen Windows Server 2012, System Center 2012 und der Core Infrastructure Server (CIS) ein konsistentes Lizenzierungsmodell auf, wodurch eine gemeinsame Ausrichtung der Infrastrukturprodukte von Microsoft erzielt wird. Ein einziges Lizenzierungsmodell macht es Ihnen einfacher, das richtige Produkt für Ihre Bedürfnisse zu erwerben und die Kosten alternativer Produkte zu vergleichen (individuelle Produkte, CIS SKU außerhalb ECI, ECI etc.). Darüber hinaus bietet das neue Lizenzierungsmodell eine einzige, vertraute und einfach nachzuverfolgende Metrik für alle Infrastrukturprodukte und reduziert damit die Verwaltungskosten zusätzlich.
Wie lässt sich die Zahl der für einen Server benötigten Lizenzen berechnen?
Die Anzahl der benötigten Lizenzen hängt von der Anzahl der physischen Prozessoren auf dem Server und der Anzahl der Serverinstanzen ab, die Sie ausführen werden. (Dies gilt nur für die Standard Edition, da bei der Datacenter Editioneine unbegrenzte Anzahl von VMs erlaubt ist.) Die höhere der beiden Zahlen bestimmt die Anzahl der insgesamt erforderlichen Lizenzen.
Bestimmen der Zahl der Lizenzen anhand der Anzahl physischer Prozessoren
Jede Lizenz deckt bis zu zwei physische Prozessoren ab – wenn Sie also die Zahl der benötigten Lizenzen für die volle Lizenzierung eines physischen Servers bestimmen möchten, zählen Sie einfach die physischen Prozessoren auf dem Server und teilen diese Zahl durch zwei, und so erhalten Sie die benötigte Anzahl von Lizenzen. Hier sind einige Beispiele:
- Sie betreiben einen Server mit zwei Prozessoren. 2 physische Prozessoren geteilt durch 2 (Anzahl der durch eine Lizenz abgedeckten Prozessoren) ergibt 1. Sie benötigen eine Lizenz, um einen Server mit zwei Prozessoren abzudecken.
- Sie betreiben einen Server mit vier Prozessoren. 4 physische Prozessoren geteilt durch 2 (Anzahl der durch eine Lizenz abgedeckten Prozessoren) ergibt 2. Sie benötigen zwei Lizenzen, um einen Server mit vier Prozessoren abzudecken.
- Sie betreiben einen Server mit acht Prozessoren. 8 physische Prozessoren geteilt durch 2 (Anzahl der durch eine Lizenz abgedeckten Prozessoren) ergibt 4. Sie benötigen vier Lizenzen, um einen Server mit acht Prozessoren abzudecken.
Bestimmen der Zahl der ausführbaren virtuellen Instanzen
Wenn Sie zusätzliche VMs betreiben möchten, jedoch die hoch virtualisierte Umgebung der Datacenter Edition (also eine unbegrenzte Zahl von VMs) nicht benötigen, können Sie einfach weitere Lizenzen für die Standard Edition kaufen und diese einem einzigen physischen Server zuweisen, um Ihre VM-Rechte auf diesem Server zu erhöhen. Jede Standard Edition-Lizenz berechtigt Sie, bis zu zwei VMs zu betreiben − um festzustellen, wie viele Lizenzen Sie für die Windows Server Standard Edition benötigen, zählen Sie die VMs, die Sie insgesamt auf dem Server betreiben werden, teilen diese Zahl durch 2 und runden sie auf die nächste ganze Zahl auf. Wenn Sie beispielsweise einem Server zwei Standard Edition-Lizenzen zuweisen, können Sie auf diesem Server insgesamt vier VMs betreiben. Wenn Sie diesem Server eine weitere Standard Edition-Lizenz hinzufügen, erhöht sich die Anzahl der auf diesem Server erlaubten VMs um zwei auf insgesamt sechs VMs. Nachdem die Anzahl von Lizenzen bestimmt wurde, die zur Abdeckung eines physischen Prozessors und/oder weiterer VMs benötigt werden, entspricht folglich die höhere dieser beiden Zahlen der Gesamtzahl an erforderlichen Lizenzen. Wenn Sie beispielsweise vier virtuelle Maschinen auf einem Server mit zwei Prozessoren betreiben, benötigen Sie eine Lizenz für die beiden Prozessoren; Sie brauchen jedoch noch eine weitere Lizenz, um vier virtuelle Maschinen betreiben zu können, was bedeutet, dass Sie insgesamt zwei Lizenzen benötigen.
Kann ich mit einer Standard Lizenz einen 1-Prozessor-Server abdecken?
Ja. Die Standard Edition-Lizenz erlaubt Ihnen die Lizenzierung von bis zu zwei physischen Prozessoren auf einem einzelnen Server; verlangt aber nicht, dass der Server über zwei physische Prozessoren verfügt.
Kann ich meine Windows Server 2012 Lizenz auf mehrere Server verteilen?
Nein. Jede Lizenz kann nur einem einzigen physischen Server zugewiesen werden.
Kann ich eine Windows Server 2012 Lizenz einer virtuellen Maschine zuweisen?
Nein. Eine Lizenz wird stets dem physischen Server zugewiesen. Jede Lizenz deckt aber bis zu zwei physische Prozessoren ab.
Kann ich Lizenzen für Datacenter Editionen und Standard Editionen auf demselben Server mischen?
Nein. Alle Prozessoren auf einem Server müssen mit derselben Version und Edition lizenziert sein. Sie können unterschiedliche Editionen oder ältere Softwareversionen von Windows Server als Gäste innerhalb von VMs ausführen, es ist jedoch nicht erlaubt, mehrere Lizenzen für unterschiedliche Versionen oder Editionen demselben physischen Server zuzuweisen, um die Prozessoren auf dem Server zu lizenzieren.
Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich die Bits aus einer früheren Version oder Edition nutzen möchte?
Wenn Sie über die Windows Server 2012 Datacenter Edition verfügen, sind Sie berechtigt, ein Downgrade Ihrer Bits auf eine beliebige frühere Version oder Edition vorzunehmen. Wenn Sie über die Windows Server 2012 Standard Edition verfügen, sind Sie berechtigt, ein Downgrade Ihrer Bits auf eine beliebige frühere Version der Standard oder Enterprise Editionen vorzunehmen. Die Möglichkeit der Ausführung von Downgrade-Bits ändert nichts an den Lizenzierungs- oder Supportbedingungen, unter denen Sie das Produkt verwenden dürfen; dabei gelten die Rechte in Bezug auf das erworbene Produkt (Windows Server 2012). Dies bedeutet, dass die Lizenz weiterhin zwei physische Prozessoren abdeckt und sich die Virtualisierungsrechte nicht ändern.
Verschwindet Web Server als Bestandteil von Windows Server 2012 – und warum?
Ja. Das Produkt Web Server wurde primär für Endkunden und Serviceprovider entworfen, die Websites hosten wollten. Das Feedback dieser Kunden und Partner zeigte jedoch einheitlich, dass sie eine Windows Server Edition bevorzugen würden, die keine Einschränkungen bei der Ausführung von Workloads macht.
Trotz des Wegfalls der Web Server Edition erhalten Web-Workloads, die auf einer Windows Server 2012 Edition laufen, weiterhin den «CAL Waiver», der für diese Workloads heute gilt. Für den Zugriff auf den lizenzierten Server sind keine Windows Server CALs erforderlich, wenn dieser nur dazu verwendet wird, Web-Workloads zu verarbeiten. Einzelheiten dazu finden Sie unter Produktnutzungsrechte.
Verschwinden die HPC-Produkte als Bestandteil von Windows Server 2012 – und warum?
Die HPC-Edition fällt zwar weg, doch Microsoft liefert den HPC Pack 2012 als kostenlosen Download, der mit jeder Windows Server 2012 Standard oder Datacenter Edition-Lizenz verwendet werden kann. Daher können Kunden, die HPC-Workloads verarbeiten möchten, dies mit jedem ihrer für Windows Server 2012 lizenzierten Server tun (Klicken Sie hier für einen kostenlosen Download). Für HPC-Workloads, die mit einer Edition von Windows Server 2012 Standard oder Datacenter verarbeitet werden, gilt weiterhin der «CAL Waiver». Im Lizenzierungsmodell von Windows Server 2012 sind für den Zugriff auf Windows Server Instanzen keine Windows Server CALs erforderlich, wenn diese Instanzen nur HPC-Workloads verarbeiten. Einzelheiten dazu finden Sie unter Produktnutzungsrechte.
Kann ich meine Windows Server 2008 CAL für den Zugriff auf Windows Server 2012 nutzen?
Nein. Die CAL für den Zugriff auf Windows Server muss die gleiche oder eine höhere Version als der Server aufweisen, auf den zugegriffen wird. Sie benötigen eine Windows Server 2012 CAL für den Zugriff auf eine Windows Server 2012 Instanz.
Brauche ich für den Zugriff auf Remote Desktop Services (RDS) und Active Directory Rights Management Service (ADRMS) immer noch eine separate CAL?
Ja. Die Lizenzierungsanforderungen für Remote Desktop Services (RDS) und Active Directory Rights Management Service (ADRMS) haben sich mit Windows Server 2012 nicht geändert. Kunden müssen immer noch eine ADRMS oder RDS CAL zu einer Windows Server CAL hinzukaufen, um auf die Funktionalitäten von ADRMS oder RDS zugreifen zu können. Die CAL für den Zugriff auf die Windows Server Instanz muss die gleiche oder eine höhere Version als der Server aufweisen, auf den zugegriffen wird.
Windows Server 2012 Essentials
Was ist Windows Server 2012 Essentials?
Windows Server 2012 Essentials ist die neueste Version von Windows Small Business Server Essentials. Es handelt sich um einen cloudfähigen Erstserver mit einer intuitiven Benutzeroberfläche. Es kann auf physischen Servern mit bis zu zwei Prozessoren ausgeführt werden und wurde für kleine Unternehmen mit bis zu 25 Benutzern entwickelt.
Welche Funktionen stehen beispielsweise mit Windows Server 2012 Essentials zur Verfügung?
Windows Server 2012 Essentials enthält erstklassige 64-Bit-Produkttechnologien für die Bereitstellung einer Serverumgebung, die für die grosse Mehrzahl kleiner Unternehmen gut geeignet ist. Die Produkttechnologien sind beispielsweise:
- Betriebssystem Windows Server 2012
- Datenschutz
- «Anywhere»-Zugriff
- Zustandsüberwachung
- Workload-Flexibilität
- Erweiterbarkeit
- Add-ons für viele KMU-Lösungen, einschliesslich eines Anschlusses an Office 365
Wird es eine weitere Version von Windows Small Business Server 2011 Standard geben?
Nein. Windows Small Business Server 2011 Standard, das Exchange Server und Windows Server als Komponentenprodukte enthält, stellt das letzte derartige Windows Server Angebot dar. Diese Änderung erfolgt als Reaktion auf Markttrends und Verhaltensweisen bezüglich kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Computing-Trends bei KMU gehen in Richtung Cloud-Computing für Anwendungen und Services, wie E-Mail, Online-Back-up und branchenspezifische Tools.
Wird es eine weitere Version von Windows Small Business 2011 Premium Add-on geben?
Nein. Das Windows Small Business Server 2011 Premium Add-on, das SQL Server und Windows Server als Komponentenprodukte enthält, stellt das letzte derartige Windows Server Angebot dar.